Archiv für den Monat: November 2008

etc-update

Die meisten Gentoo-Nutzer werden wohl etc-update kennen. Und ich hoffe mal, dass die meisten damit genauso unzufrieden sind wie ich. Scheinbar jedoch nicht, denn ich habe bislang keine bessere Alternative gefunden – und meiner Ansicht nach sollte es die dringend geben.
Mein Hauptkritikpunkt: ich kann nicht mehre Dateien markieren, um auf diesen ein- und dasselbe Kommando auszuführen. Ich hab‘ manchmal 90 Dateien in der Liste stehen und muss diese alle von Hand durchgehen. Allgemein finde ich das Konzept auch nicht besonders gelungen. Viele Dateien habe ich noch nie von Hand geändert. Gentoo könnte sich das merken und diese automatisch auf den aktuellen Stand bringen. dispatch-conf macht wohl so etwas ähnliches, jedoch stehe ich mit dem auch auf Kriegsfuß.
Weiterer Kritikpunkt an etc-update: Die Dateien sind nicht sortiert, sondern wild durcheinandergewürfelt. Den Überblick fördert das nicht gerade. Ganz schlimm fand ich bislang auch die diff-Ausgabe auf der Konsole. Dem lässt sich jedoch zum Glück abhelfen:

In /etc/etc-update.conf die Zeile diff_command=“diff -uN %file1 %file2″ auskommentieren und stattdessen ein diff_command=“/usr/bin/kdiff3 %file1 %file2″ eintragen. Dazu muss dann noch die Variable using_editor von 0 auf 1 gesetzt werden.

Ab sofort zeigt etc-update seine diffs nicht mehr auf der Konsole, sondern grafisch an. Voraussetzung ist natürlich, dass man X am laufen hat und ausserdem kdfiff3 installiert hat. Das ganze stimmt mich nun wieder etwas milder. Richtig glücklich macht’s mich noch nicht.

Abzockerei bei Ryanair

Dass Ryanair mit allerlei Tricks versucht, zusätzlich zu den Ticketpreisen Geld zu verdienen ist wohlbekannt. Allerdings weren die Methoden immer perfider:

Zusätzliche nicht gleich ausgewiesene Gebühren (Steuern/Gebühren) in total unvorhersehbarer Höhe
Zusatzkosten bei normalem Check-In am Schalter
Schalter-Check-In notwendig, wenn man einen Koffer dabei hat

und der Hammer: Gebühren für das Bezahlen per Kreditkarte oder Lastschriftverfahren. Einzige Ausnamen: die Ryanair-eigene Kreditkarte (wer möchte die?) und „Visa Electron“. Pro Passagier und Flug fallen so nochmals 5 Euro Gebühren an. Bei einem Urlaubsflug für zwei Personen also 20 Euro. Nur, damit sie Geld vom Konto abbuchen.

Ich habe mich nun also einmal auf die Suche nach einer Visa Electron-Karte gemacht. Wäre doch gelacht. Die Sache ist jedoch gar nicht so einfach. Obwohl das eine Debit-Karte ist (welche man nicht überziehen kann), scheint man die fast nirgends zu bekommen. Eine „richtige“ Visa-Karte habe ich bereits, aber die bringt mir bei Ryanair nichts. Die Karte wird wohl auch nur zu Alibi-Zwecke angeboten, damit man behaupten kann, dass man keine Extra-Gebühren verlangt.

Bei Entropay gibt es jedoch angeblich „virtuelle“ Visa Electron-Karten. Wichtig ist zudem noch zu wissen, dass Ryanair nur solche Karten akzeptiert, welche in Britischen Pfund ausgestellt sind. Man möchte es den Kunden ja auch nicht zu einfach machen. Zudem verlangt Entropay 5% des bezahlten Betrags als Gebühr, so dass sich die ganze Sache nur bei geringen Flugpreisen lohnt.

Ich werde der Sache nun mal weiter nachgehen. Ich denke mal, solche Methoden kann man am besten untergraben, indem man möglichst viele Gratis-Flüge bei Rynair nutzt. Nur tatsächlich gratis müssen sie sein – ich bin jedoch guter Dinge, dass das noch klappt. 🙂

„Mein Restaurant“ abgekartet

Gerade bin ich über einen interessanten Bericht gestolpert:

Mein Restaurant auf VOX – schon heimlich alles entschieden?

So wie es aussieht, ist die ganze Sendung ein abgekartetes Spiel. Wie sonst kann es sein, dass das Restaurant in Berlin bereits jetzt zur Miete angeboten wird, obwohl die Betreiber noch im Rennen sind?

Vielleicht sollte ich nur noch 9Live schauen. Da weiss ich wenigstens von vorneherein, dass ich verar…t werde.

Offener Brief zu „Mein Restaurant“

Die folgende Mail habe ich soeben an VOX und Granada (Produktion) versandt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bislang mit großem Interesse Ihre Sendung „Mein Restaurant“ verfolgt. Die Sendung hat ein interessantes Konzept und ist gut gemacht.

Leider kann ich nicht nachvollziehen, dass Sie im Laufe der nächsten Wochen vier der fünf Restaurants wieder schließen möchten.

Natürlich kann es bei einem Wettbewerb immer nur einen Gewinner geben. Die Restaurants der unterlegenen Kandidaten wieder zu schließen stellt jedoch eine besondere Härte dar. Die Tatsache, dass die Kandidaten viel Engagement und Zeitaufwand investiert haben, mag hier noch nicht einmal als Argument zählen. Sie wussten schließlich, auf was sie sich eingelassen haben. Betriebswirtschaftlich ist es jedoch unsinnig, ein Restaurant zu schließen, welches offensichtlich von den Gästen gut angenommen wird und gut wirtschaftet.

Insbesonderen in dieser Woche sind gerade zwei Restaurants nominiert, die diesbezüglich ihre Hausaufgaben scheinbar gut gemacht haben und positive Bilanzen aufweisen. Wenn ein Restaurant schlecht arbeitet, bleiben auf Dauer die Gäste fern und es wird von alleine schließen müssen. Ein Telefonvoting kann dies jedoch nicht voraussehen und sollte es auch nicht versuchen. Für Sie als Sender sollte das Weiterführen der Restaurants kein finanzieller Verlust darstellen, denn die Restaurants müssen finanziell (bald) auf ihren eigenen Füßen stehen.

Nach dem Eindruck, den mir „Mein Restaurant“ bislang vermittelt hat, sind zudem alle fünf Restaurants wesentlich besser (in Sachen Führung, Ambiente, Essen, etc.) wie hunderte andere Restaurants, die man in Deutschland an jeder Straßenecke findet. Es ist daher auch nicht fair den Besuchern (ihren Zuschauern!) gegenüber, diese Restaurants zwanghaft zu schließen.

Vor allem jedoch sollte Sie sich überlegen, dass Sie bei einer Schließung nicht nur die Kandidaten vor die Tür setzen, sondern absichtlich (und total unnötig) die Arbeitsplätze des dort angestellten Personals vernichten. Ich denke nicht, dass eine Sendung Lob verdient hat, welche in der heutigen Zeit eine solche Jobvernichtung betreibt, sollte sie ansonsten noch so gut sein.

Ich würde mich daher freuen, wenn Sie das Sendungsformat noch einmal überdenken würden und Alternativen zur Schließung suchen.

Mit freundlichem Gruß

Dominik Vallendor

O2 Internet-Pack

Bei mir wird langsam mal wieder ein neues Handy fällig. Und noch nie war ich so unschlüssig wie dieses mal. Bislang wusst ich immer recht genau, welches Gerät es werden soll. Derzeit habe ich das Gefühl, dass fast alle Hersteller meinen Wünschen hinterherhinken. Und diejenigen, die es schaffen, haben Windows Mobile auf ihren Geräten. Das muss wirklich nicht sein.

Doch zurück zum Thema: unter http://www.o2online.de/nw/soho/internet/laptop/tarife/packs/index.html beschreibt O2 Details zu ihrem Internet-Pack S. Laut dem oberen Teil der Webseite sind im Tarif 200MB Volumen enthalten. Laut den Details im unteren Bereich der Seite sind es dann nur noch 30MB. Das sind mal wieder Informationen, auf die man sich verlassen kann…

Mal schauen, ob O2 wirklich bis zu 5 Tage benötigt, um auf meine Anfrage diesbezüglich zu reagieren, so wie mir es angekündigt wurde. Falls ja, werde ich mir ernsthaft überlegen, doch lieber weiterhin ein paar Euro mehr zu bezahlen und bei Vodafone zu bleiben.

Telefon

Ich bin wieder unten meinen gewohnten Telefonnummern erreichbar. Ging ja auch durchaus schnell – waren nur ca. 6 Wochen . Eigentlich wollte ich die ganze Story ja noch erzählen, aber momentan ist mir das echt zu mühselig. Auf die Schnelle sei nur erwähnt, dass man nur zu einem Ergebnis kommt, wenn man an den Hotlines vorbei arbeitet. Bei Versatel bedeutet das z.B. dass man die Pressesprecherin anruft. Bei Arcor im Chefsekretariat. Dinge, die angeblich nicht möglich sind, gehen dann plötzlich immer ganz schnell.