HBCI Sparkasse Karlsruhe

Für alle, die das selbe Problem hatten: bereits im letzten Jahr hat sich die URL des HBCI-Servers der Sparkasse Karlsruhe geändert. Bislang war die Server-URL https://hbci-pintan-bw.s-hbci.de/PinTanServlet, inzwischen lautet sie https://banking-bw4.s-fints-pt-bw.de/fints30. Mit Änderung der URL funktioniert dann auch wieder der Zugang. 🙂

Geheime Spionage-Spezialsoftware SQL

Bekannterweise sind Technik-Szenen in vielen Kinofilmen nicht besonders realitätsnah. Das mag vielen Laien nicht auffallen, aber als Computer-Profi kann kam da oft nur den Kopf schütteln. Einen neuen Tiefpunkt habe ich heute im neuen „Jason Bourne“ gesehen. Erste Szene, man sieht viele Menschen in einer Art Untergrund-Rechenzentrum sitzen. Eine Frau gibt die Anweisung:

Setzen Sie SQL ein, um die Datenbank zu löschen.

Oh, SQL, nein! Die Geheimwaffe, um Datenbanken zu löschen. Was für ein genialer Trick.

Alte S9Y-Beiträge importiert

Ich habe es geschafft, die alten Serendipity-Blog-Beiträge zu übernehmen. Leider konnte ich dafür kein fertiges Import-Plugin finden, auf das ich sonst nun gerne verwiesen hätte. Der Import war stattdessen viel Handarbeit und SQL-Magie. Für die Profis: man kann aus der S9Y-Tabelle serendipity_entries die Blog-Einträge exportieren, die Zeitstempel umwandeln und dann in die WordPress-Datenbank in die Tabelle wp_posts einfügen.

Blog reaktiviert

Ich habe mich entschlossen, mein Blog zu reaktivieren, welches im Jahr 2010 etwas eingeschlafen war. Grund dafür ist, dass ich ein/zwei Themen habe, über die ich gerne schreiben würde.

Da die ganze Welt heutzutage als Blog-Software WordPress nimmt und diese – zugegebenermaßen – auch ziemlich gut ist, habe ich mich dazu entschlossen, ein neues WordPress aufzusetzen und mich von Serendipity zu verabschieden. Ich muss nun nur noch schauen, wie ich die alten Beiträge wieder importieren kann, denn es wäre schön, wenn diese nicht komplette verloren gehen würden. Falls Du unter diesem Artikel ältere Artikel findest, ist es mir gelungen. Falls nicht, noch nicht. 🙂

OpenWRT Backfire

Ich hab‘ vor kurzem meinen Router (Linksys WRT54GL) auf OpenWRT Backfire geupdatet. Zusammengefasst ist das eine einzige Katastrophe. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass mit dem Update alles besser wird (neuer, modularer, etc). Nichts dergleichen war der Fall.

Zuerst sollte man darauf achten, wirklich die neuste Backfire-Version zu installieren. Nach meinem ersten Update lief nämlich mein WLAN mangels Treiber im Kernel nicht mehr. Aber wer braucht schon einen WLAN-Router mit WLAN? 😉 Seit dem zweiten Update läuft WLAN nun zwar, aber ab und an hängt sich der Treiber auf, womit man dem Router den Strom ziehen muss, um ihn wieder benutzen zu können. -> sehr unschön.

Bezüglich der Plugins sollte man aufpassen, welche man löscht. Nur weil man das deutsche Sprachmodul installiert hat, bedeutet das z.B. noch lange nicht, dass man das englische löschen darf. Ich brauch‘ zwar das Englisch nicht, aber der Router offenbar schon. Wer’s trotzdem löscht, macht sich damit seine komplette Weboberfläche (luci) kaputt. Also bitte gar nicht erst auf die Idee kommen.

Zu guter letzt bin ich fast daran verzweifelt, wie ich es wieder schaffe, eine Port-Weiterleitung einzurichten. Das altbekannte, Klicki-Bunti-Webinterface ist nämlich plötzlich verschwunden und man darf nun mit vi in irgendwelchen schlecht dokumentierten Konfigdateien herumeditieren. Ein wahrer Fortschritt!

Mit Hilfe diverses Blogs und Anleitungen hab‘ ich es dann irgendwann doch geschafft. Hier ist die Anleitung dazu, wie man Port 22 (SSH) und Port 80 (HTTP) auf einen Rechner (192.168.1.2) im internen Netz weiterleitet:

Man editiere mit vi die Datei /etc/firewall.user und trage dort ein:

PRE_STR=“iptables -t nat -A prerouting_rule -i eth0.1 -p tcp -j DNAT“
FOR_STR=“iptables -A forwarding_rule -i eth0.1 -p tcp -j ACCEPT“

$PRE_STR –dport 22 –to 192.168.1.2
$FOR_STR –dport 22 -d 192.168.1.2

$PRE_STR –dport 80 –to 192.168.1.2
$FOR_STR –dport 80 -d 192.168.1.2

Dabei ist darauf zu achten, dass man hinter dem -i das richtige Interface angibt. Dessen Namen kann man herausfinden, indem man ifconfig aufruft und nachsieht, welchem Interface die eigene, externe IP-Adresse zugeordnet ist. In meinem Fall ist es eth0.1. Nach einem /etc/init.d/firewall restart sollte die Weiterleitung dann funktionieren.

Bei Thunderbird alle IMAP-Ordner nach neuen Mails abfragen

Heute mal wieder ein Eintrag aus der Rubrik „ich schreib‘ das mal hier, damit ich’s das nächste mal selbst wieder nachlesen kann“. Das steht zwar schon an hundert Stellen im Internet, aber ich brauch‘ das so oft und möchte nicht jedes mal Google anwerfen:

Thunderbird frägt bei IMAP-Postfächern standardmäßig nur die INBOX nach neuen Nachrichten ab. Man bekommt also nicht mit, wenn eine neue E-Mail in einen Unterordner einsortiert wurde. Dieses Verhalten lässt sich jedoch schnell ändern:

unter Bearbeiten>Einstellungen->Erweitert->Allgemein->Konfiguration bearbeiten

mail.check_all_imap_folders_for_new -> true
mail.check_new_mail -> true

Brother Geschäftemacherei

Ich war heute kurz davor, so richtig in die Luft zu gehen. Grund ist mein neuer Brother Drucker. Na gut, er ist nicht mehr ganz neu, eher so 10 Wochen alt. Aber immer noch neu genug, als dass ich weiß, was ich bislang damit gedruckt habe. Nämlich hauptsächlich schwarz und zwischendrin ein paar farbige Seiten.
Heute war ich dabei, einen Stapel wichtiger Seiten zu drucken, als das Ding plötzlich stehen blieb und meinte, der Cyan, Magenta und Gelb-Toner sei nun leer. Alles auf einmal! Vor allem GEEEEELB! Hallo, ich habe bislang ca. fünf Seiten mit gelber Farbe gedruckt. Wer braucht schon Gelb…?
Der Grund für den Fehler war schnell ausgemacht: der Linux-Druckertreiber druckt immer schön Farb-Seiten und der Drucker merkt nicht, ob auf der Seite tatsächlich Farbe ist oder nicht. Stattdessen werden fleissig die Seitenzähler für alle vier Farben nach oben gezählt. Und schlau wie Brother ist, definieren sie einfach, dass nach 1300 Seiten der Farbtoner leer ist. Schwarz hält gnädigerweise etwas länger. Diese Definition hat allerdings überhaupt nichts mit der Realität zu tun. Nicht einmal annähernd! Das ist reine Geschäftemacherei… ich komme mir da so richtig vera****t vor.
Nach ca. einer Stunde Internet-Recherche habe ich nun zum Glück die Lösung des Problems gefunden. Der Seitenzähler lässt sich resetten. Für den HL-4050CDN geht das wie folgt:

Gerät einschalten, Frontklappe öffnen, REPRINT und CANCEL gleichzeitig drücken, im Menü den Toner auswählen und mit 2xOK bestätigen. Man kann dabei mit S und J auswählen, ob man (angeblich) einen Standard oder einen Jumbo-Toner besitzt.

Nach dem Schliessen der Frontklappe druckt das Ding nun wieder, als sei nie etwas gewesen. Aufregen könnte ich mich trotzdem noch…

lazy unmount

Ich habe des öfteren das Problem, dass ich zu Hause ein Netzlaufwerk mounte (per SMB oder NFS) und dann etwas überhastet den Laptop in suspend fahre, einpacke und woanders wieder auspacke. Danach ist mein Netzlaufwerk natürlich nicht mehr erreichbar, aber das hindert Linux nicht daran, den Mountpoint nicht wieder freizugeben. Ein unmount funktioniert nicht, da irgendwelche Programme noch darauf zugreifen und manchmal lässt sich auch per lsof oder fuser nicht überprüfen, welches Programm einen Mountpoint blockiert, da diese dann einfach stehen bleiben. Ich habe mich darüber schon zu tode geärgert… allerdings gibt es es seit Kernel 2.4.11 eine elegante Lösung für dieses Problem:

umount -l /mountpoint

Beschreibung aus der Manpage: Detach the filesystem from the filesystem hierarchy now, and cleanup all references to the filesystem as soon as it is not busy anymore.

Es ist alles so einfach, wenn man nur immer wüsste, wie… 🙂